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Faire Lebensmittel und Handelssysteme für Afrika

Die Verwirklichung von Nachhaltigkeit, Fairness und Gerechtigkeit in den Lebensmittelsystemen erfordert ein langfristiges Engagement. Wir sind bestrebt, mehr Partner zusammenzubringen, um diese Herausforderungen durch innovative Lebensmittelkonvergenz zu bewältigen und sicherzustellen, dass Afrika einen fairen Anteil am Weltmarkt erhält. Unsere Vision ist eine Zukunft, in der Afrikas Lebensmittelsystem nachhaltig, klimaneutral und auf Gleichheit und Gerechtigkeit aufgebaut ist.

Das FCI4Africa-Projekt zielt darauf ab, kleine, informelle und gefährdete Akteure in der Wertschöpfungskette der afrikanischen Agrar- und Ernährungswirtschaft zu stärken und sie dabei zu unterstützen, am Handel innerhalb Afrikas, zwischen Afrika und der EU und weltweit teilzunehmen. 

Mithilfe des Konvergenz-Innovationsansatzes für Lebensmittel geht das Projekt zentrale Herausforderungen wie Fairness, Gerechtigkeit und Klimaneutralität bei afrikanischen Produkten an, um ein nachhaltigeres und gerechteres Lebensmittelsystem in seiner Gesamtheit zu gewährleisten.

Wir untersuchen, wie sich verschiedene landwirtschaftliche Praktiken - sowohl traditionelle als auch ökologische - auf das Klima, die biologische Vielfalt und die Gesellschaft auswirken. Durch die Analyse von Daten aus verschiedenen Lebensmittelproduktionsketten in afrikanischen Ländern gewinnen wir Einblicke in die realen Herausforderungen von Fairness, Nachhaltigkeit und Umweltauswirkungen.

Durch die Untersuchung verschiedener landwirtschaftlicher Lebensmittelketten in Afrika und die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Unternehmern ermitteln wir Hindernisse und entwickeln Strategien für Lebensmittelsysteme, die allen zugute kommen. Unsere Forschung trägt dazu bei, afrikanische Agrarprodukte mit internationalen Handelsstandards in Einklang zu bringen und so den Zugang zu fairen und klimafreundlichen Lebensmitteln zu erleichtern.

Wir bewerten die derzeitige Handelspolitik und erproben neue Methoden, um die Effizienz des Handels zu steigern und gleichzeitig die Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Durch die Überprüfung nichttarifärer Maßnahmen (NTM) und die Einholung von Erkenntnissen von Experten entwickeln wir bessere Möglichkeiten zur Unterstützung ökologischer und sozialer Ziele in den Handelsbeziehungen zwischen Afrika und der EU.

Um Interessengruppen dabei zu helfen, die Fairness und Nachhaltigkeit afrikanischer Lebensmittel zu überprüfen und zu zertifizieren, schaffen wir:

  • Eine digitale Plattform mit bewährten Verfahren und Richtlinien für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion.
  • Anwendungen zur Verfolgung wichtiger Produkteigenschaften wie Fairness, gesundheitliche Auswirkungen und Nachhaltigkeit.
  • Analysemethoden zur Bewertung risikoreicher Produkte wie Kakao, Kaffee, Palmöl und Soja.
  • Spezialisierte Schulungskurse, um Fachleuten die für die Anwendung dieser Instrumente erforderlichen Fähigkeiten zu vermitteln.

Wir testen neue Geschäftsmodelle und Instrumente unter realen Bedingungen in ganz Afrika. Durch Kaskadenfinanzierung erleichtern wir die Anpassung von Instrumenten an verschiedene Umgebungen und die Einrichtung von Innovationszentren zur Unterstützung klimafreundlicher landwirtschaftlicher Praktiken.

Durch Partnerschaften mit Initiativen in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Agroforstwirtschaft und urbane Landwirtschaft fördern wir den Wissensaustausch und schaffen Synergien, die unsere Wirkung verstärken. Durch gemeinsame Veranstaltungen, Forschung und Schulungen stellen wir sicher, dass unsere Arbeit zu einer breiteren Bewegung für ein gerechtes und nachhaltiges Lebensmittelsystem beiträgt.

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