Um eine sinnvolle Wirkung zu erzielen, konzentriert sich das FCI4Africa-Projekt auf fünf Schlüsselgruppen innerhalb des Agrar- und Lebensmittelsektors. Jede Gruppe spielt eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Zukunft des fairen und transparenten Lebensmittelhandels und hat eigene Bedürfnisse und Prioritäten. Zu diesen Gruppen gehören:
Akteure des Lebensmittelsystems:
Alle Personen, die an der Lieferung von Lebensmitteln vom Erzeuger zum Verbraucher beteiligt sind, wie Landwirte, landwirtschaftliche Berater, Lebensmittelverarbeiter, Verpackungsunternehmen, Großhändler, Einzelhändler und ihre Branchenverbände.
Akteure im Bereich Zertifizierung und Akkreditierung:
Dies sind die Organisationen, die sicherstellen, dass Lebensmittel den Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen. Dazu gehören Zertifizierungsstellen für Lebensmittelsicherheit, Inspektionsstellen, Laboratorien und Akkreditierungsorganisationen, die die Einhaltung der Normen überprüfen.
Technologie- und Innovationssektor:
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Start-ups, die digitale Lösungen für die Rückverfolgung von Lebensmitteln und die Sicherstellung der Einhaltung von Zertifizierungen entwickeln. Dazu gehören Unternehmen, die mit Rückverfolgbarkeitstechnologien und IKT-Innovationen (Informations- und Kommunikationstechnologie) arbeiten.
Akademische und Forschungsorganisationen:
Universitäten, Forschungsinstitute und Fakultäten, die sich auf Wirtschaft, Technik, Landwirtschaft und Naturwissenschaften spezialisiert haben. Diese Experten tragen zur Entwicklung neuer Kenntnisse und Lösungen für ein gerechteres Lebensmittelsystem bei.
Politische Entscheidungsträger und Regulierungsbehörden:
Regierungsstellen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene, darunter Ministerien, Regulierungsbehörden und europäische Institutionen wie die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und die Food and Drug Administration (FDA), die die Lebensmittelpolitik und die Sicherheitsstandards mitgestalten.
Allgemeine Öffentlichkeit:
Alltägliche Verbraucher, Verbraucherschutzgruppen, Nichtregierungsorganisationen (NRO), ländliche Gemeinschaften und Bürger, die alle ein Interesse an der Zukunft der Lebensmittelgerechtigkeit und Nachhaltigkeit haben.
